Senegal Rundreise, 15 Tage, Gruppenreise 03.11.-18.11.2016

Dakar - Gorée - St. Louis - Nationalpark Djoudji - Mbour - Popenguine - Somone - Bandia Naturreservat - Saly - Saloum Inseln - Retba See - Dakar




Tag 01 : Abreise von Frankfurt nach Dakar

Anreise nach Frankfurt mit Rail & Fly Ticket der Bahn. Flug von Frankfurt über Lissabon oder Paris nach Dakar, der Hauptstadt Senegals. Begrü8ung durch unsere deutschsprachige Reiseleitung vor Ort. Transfer zum Hotel La Madrague.

Tag 02 : Dakar

Stadtrundfahrt in Dakar vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit Präsidentenpalast, Fischmarkt Soumbédioune, Kathedrale, Moschee, Kräutermarkt Tilène, Bahnhof. Aufstieg auf die Plattform der "Statue de la Renaisannce" für einen unvergleichlichen Ausblick über die Stadt und den Ozean.
Nachmittags Übersetzen zur kleinen Fischer-Insel Ngor, dem Festland vorgelagert, heute ein Stadtteil von Dakar. Die Küste bewohnten ursprünglich die Lebous, ein Fischervolk. Rundgang über die idyillische Insel, Entspannung vom Großstadttrubel am Strand. Abendessen. Mit Pirogen - den kleinen Fischerbooten - geht es in 10 Minuten zurück zum Festland und der Transfer bringt Sie ins Hotel. Übernachtung in Dakar.

Tag 03 : Dakar - Gorée - Dakar

Heute besuchen Sie die Insel Gorée. Der Bus bringt Sie zur Anlegestelle im Hafen von Dakar. Mit einer Schaluppe (350 Plätze) setzen Sie über. Die Insel Gorée verzaubert mit ihrem idyllischen Anblick: Bunte Kolonialhäuschen, Baobab-Bäume und Palmen. Vier Kilometer vor Dakar gelegen zählt die ehemalige Sklaveninsel zum Unesco-Weltkulturerbe. Hier läßt sich quasi im Miniformat die Kolonialgeschichte Westafrikas nachvollziehen: Im Jahr 1444 ließen sich die Portugiesen auf der Insel nieder, 1617 wurde sie an die Niederländer verkauft und später scharmützelten England und Frankfurt um das Eiland. Insgesamt 17 Mal wechselte Gorée den Besitzer. Viele historische Gebäude sind noch erhalten und wurden restauriert. Sie schlendern durch die schmalen Gassen, besuchen das Sklavenhaus mit der "Pforte ohne Wiederkehr" und das Historische Museum. Der Rest des Nachmittags steht zur freien Verfügung. Abendessen auf der Insel Gorée, danach
Rückkehr mit Schiff und Bus zum Hotel Mandrague..

Tag 04 : Dakar - St. Louis

Morgens verlassen Sie Dakar Richtung Norden und erreichen nach etwa 4.30 Stunden die Stadt St. Louis. Das geschichtsträchtige Saint Louis liegt auf einer schmalen, geschützten Sandbank im Senegal-Fluss. Die Stadt war Hauptstadt des ehemaligen französischen Kolonialreiches. Beim Flanieren durch die Straßen lassen die eingeschossigen Häuser mit Balkonen und Veranden, geschmückt mit hölzernen oder schmiedeeisernen Gittern, die die Lebensart der Kolonialzeit wieder lebendig werden lassen. Besuchen Sie unter anderem die Faidherbe-Brücke, ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, die die Insel mit dem Festland verbindet, und den Place de la Gouvernance. Nach der Ankunft und Check-in im Hotel besichtigen Sie die historische Altstadt mit Pferdekutschen. Übernachtung auf St. Louis.

Tag 05 : St. Louis - Nationalpark Djoudji - St. Louis

Ausflug mit der Piroge zum Nationalpark Djoudji. Das riesige Vogelreservat ist ein Paradies für Zugvögel und Weltnaturerbe der Unesco. Der Park erstreckt sich über 16.000 Hektar im Delta des Flusses Senegal, in einem sehr seltenen grünen Becken der Sahel-Zone. Die Zahl der Zugvögel , die hier Station machen, wird auf etwa 3 Millionen geschätzt. Etwa 350 Arten finden sich hier, insbesondere Flamingos, weiße Pelikane, Seiden- und Graureiher, Kormorane, Eisvögel und andere. Im Park sind auch Warane, Pythons, Warzenschweine und kleine Krokodile zu Hause. Sie unternehmen eine etwa 2-stündige Fahrt mit der Piroge durch die Mangrovenwälder und können die Tiere am Flussufer beobachten. Rückfahrt nach St. Louis und der Rest des Nachmittags steht zu Ihrer freien Verfügung. Übernachtung in St. Louis.

Tag 06 : St. Louis - Die Lompoul-Wüste

Am späten Vormittag Abfahrt Richtung Lompoul-Wüste - faszinierend wegen seiner Ockerfärbung und des Dünenpanoramas. Einrichtung im Camp, danach Ritt auf einem Dromedar (fakultativ), um den eindrucksvollen Sonnenuntergang in dieser verlassenen Region zu genießen. Abendessen unter dem Sternenhimmel und Übernachtung in einem Mauretanischen Zelt inmitten der Wüste.

Tag 07 : St. Louis - Mbour

Weiterreise über die Stadt Thiès, deren Wandteppiche in der ganzen Welt bekannt sind, nach Mbour. In Thiès besuchen wir eine Manufaktur für die Wandteppiche. Am Nachmittag erreichen wir Mbour. Mit rund 200.000 Einwohnern ist Mbour das Zentrum des südlich von Dakar liegenden Küstenstreifens der Petit Cote mit traumhaften Badestränden und dem Flussdelta von Saloum mit ausgedehnten Mangrovenwäldern. Den Weg nach Mbour säumen große Lichtungen mit Baobabs, den Affenbrotbäumen, aus deren Früchte leckerer Saft hergestellt wird. Übernachtung in Mbour.

Tag 08 : Mbour - Popenguine - Somone - Mbour

Tagesausflug zum Fischerdorf Popenguine und zur Somone Lagune. Popenguine ist mit der Kirche Notre-Dame de la Délivrance ein Pilgerort der christlich-katholischen Bevölkerung Senegals und angrenzender Staaten, seitdem hier eine Schwarze Madonna erschien. Zwischen Popenguine und dem Dorf Ndayane befindet sich außerdem die Wochenendresidenz des Präsidenten. Auf Initiative der lokalen Frauengruppe hin wurde um Popenguine 1986 ein Naturreservat eingerichtet, in dem Sie neben der ursprünglichen Vegetation auch Schlangen sehen können. Von Popenguine unternehmen Sie einen Fußmarsch von etwa einer Stunde durch das Naturreservat, per Eselskarren geht es dann weiter bis zum Rasta Paradies direkt an der Lagune. Der freundliche Betreiber lädt zum Mittagessen, es wird Attaya gekocht, der starke und süße senegalesische Tee, und dazu wird die eine oder andere Geschichte serviert. Mit kleinen Pirogen schippern Sie anschließend durch die idyllische Lagune von Somone. Abends Rückkehr nach St. Louis. Übernachtung in Mbour


Tag 09 : Mbour - Bandia Naturschutzgebiet - Mbour

Dieser Tag ist zur Entspannung vorgesehen bis zum Nachmittag. Gegen 16.00 Uhr geht es auf einen Ausflug in das Bandia Naturschutzgebiet. Das Bandia Naturreservat gibt es erst seit 1997, ein umzähntes Gelände von etwa 3.500 Hektar, das als Aufzucht- und Schutzgebiet für afrikanische Savannentiere eingerichtet wurde. Neben Giraffen, Gazellen, Wildschweinen, Büffeln und Krokodilen kann man Strauße und zahlreiche weitere Vogelarten beobachten sowie eine animistische Beisetzungsstätte in einem Baobab-Baum sehen. Nach etwa zwei Stunden fahren Sie im Sonnenuntergang zurück zum Hotel. Übernachtung in Mbour.

Tag 10 : Mbour - Saloum Inseln - Saly

Abfahrt nach Joal Fadiouth. Besuch der Insel mit ihren Hirsescheunen auf Stelzen und dem Muschel-Friedhof. Joal Fadiouth befindet sich ungefähr 114 Kilometer südlich der Hauptstadt Dakar und ist eine von drei Muschelinseln. Die zweite ist die 185 Meter nordwestlich gelegene Friedhofsinsel Diotyo. Eine dritte Insel wurde als Speicherinsel genutzt. Die Muschelinseln entstanden künstlich, als vor 1500 Jahren damit begonnen wurde, Berge von Muschelschalen in das flache Wattenmeer der Mamanguedji-Lagune zu werfen. Die Insel ist durch eine 800 m lange hölzerne Fußbrücke mit dem Ort Joal verbunden. Ausflug zu den Inseln Des Saloum mit der Kutsche und Piroge. Kutschen bringen Sie zur Anlegestelle der motorisierten Pirogen von Ndangane. Mit der Piroge gleiten Sie durch die Bolongs mit ihrer Mangrovenvegetation, in denen Austern reifen, Zugvögel und Pelikane kreuzen Ihren Weg. Auf einer der Inseln mit feinem Sand landen Sie und erfrischen sich bei einem Picknick.
Das Saloum-Delta: Hier ist das Paradie der "Tanns", weiter Flächen trockenen Sandes, und der Mangrovenbäume, die mit ihren Luftwurzeln aus dem Wasser ragen; ein Gebiet halb Land, halb Meer, unzählige mehr oder weniger große Inseln, mal fester Boden, mal nur Mangrovenbäume. Eines der reichsten ökologischen Systeme Afrikas, Kinderstube für unzähige Tiere, nunmehr geschützt mit der Gründung des Nationalparks des Saloum-Deltas. Der Fischreichtum der Gewässer erlaubt den Menschen größtenteils vom Fischfang zu leben. Die geschützte Region, ein Delta am Zusammenfluss der Ströme Siné und Saloum, hat eine Fläche von 180.000 Hektar. Sie stellt zugleich einen Arm des Ozeans dar, durch den Salzwasser immer tiefer ins Innere des Landes vordringt, begünstigt durch die sehr geringe Fließgeschwindigkeit der beiden Ströme. Am Ende des Tages geht es zurück nach Saly. Übernachtung in Saly.

Tag 11-13: Saly Strandurlaub

Badeurlaub: Entspannen Sie an den traumhaften Sandstränden, der Atlantik lädt zum Schwimmen und Schnorcheln ein.

Tag 14 : Saly - Retba See - Dakar

An Ihrem letzten Tag besuchen Sie den Retba See (Lac Rose). Der Retba See liegt 40 km nordöstlich von Dakar, nur wenige Meter vom Ozean entfernt. Dieses nicht sehr tiefe, dafür extrem salzige Gewässer ist ist umgeben von Dünen und Kasuarinabäumen und nimmt eine rosa, bisweilen tief violette Farbe an - der Grund dafür sind die Mikroorganismen auf dem Seeboden sowie die jeweilige Stellung der Sonne. Der Ausflug in den für den See typischen Pirogen mit flachen Böden wird begleitet von einem Bootsführer, der die Piroge mit einer langen Stange über den Salzsee gleiten lässt und Ihnen dessen Geheimnisse enthüllt, z. B. die Techniken der Salzgewinnung, das Ökosystem, usw. Nach dem Mittagessen erkunden Sie mit dem Jeep die Dünen, durch die ehemals die Piste der Rally Paris-Dakar verlief. Rückkher nach Dakar. Nach dem Abendessen Transfer zum Flughafen.

Tag 15 : Dakar - Frankfurt

Kurz vor Mitternacht oder in den ersten Stunden des neuen Tages fliegen Sie von Dakar über Paris oder Lissabon zurück nach Frankfurt.

 

Die Hotels. Lodges und Camps wurden von uns persönlich ausgewählt. Sie sind manchmal einfach, verfügen jedoch über einen Grundkomfort (saubere Duschen/Toiletten im Zimmer). Das Land ist touristisch noch nicht sehr gut erschlossen, deshalb behalten wir uns Änderungen vor, die durch orts- oder wetterabhängige Bedingungen eintreffen könnten. Bleiben Sie neugierig, die Begegnungen mit offenen, herzlichen Menschen, die Landschaften und Sehenswürdigkeiten werden Sie bereichern.

 

3-4 Sterne Hotels, Lodges, Camps 2.795 EUR

EZ-Zuschlag

Pro Person im Doppelzimmer 340 EUR


Gruppenreise - Preise in Euro pro Person ab/bis Frankfurt, gültig 03.11.-18.11.2016. Deutschsprachige Reiseleitung. Mindestteilnehmerzahl: 10, maximal 15 Teilnehmer.

Im Preis eingeschlossene Leistungen:
  • Unterbringung in guten Mittelklassehotels
  • Verpflegung: Vollpension von Tag 2 bis Tag 10, sonst Frühstück
  • Alle Transfers
  • Alle Eintrittsgelder
  • Begrüßung am Flughafen bei Ankunft
  • Deutschsprachige Reiseleitung
  • Klimatisierter Reisebus mit Fahrer für die gesamte Reise
  • Flugticket Frankfurt-Dakar-Frankfurt mit TAP Air Portugal oder Air France
Nicht im Preis eingeschlossen:
  • Ausgaben persönlicher Natur
  • Weitere Mahlzeiten
  • Trinkgelder

Wichtige Informationen für Ihre Reise:

Einreise-Formalitäten
Für Urlauber mit deutscher Staatsbürgerschaft ist für die Einreise in den Senegal kein Visum erforderlich. Es reicht ein Reisepass mit mindestens sechsmonatiger Gültigkeit nach Rückkehr-Datum.

Sprache
Offiziell und gesprochen: französisch. Die am meisten gesprochene lokale Sprache ist "Wolof".

Klima
Es gibt zwei Jahreszeiten: Die Regenzeit (Winter) dauert von Juli bis Oktober. Mehr oder weniger starker Niederschlag fällt vor allem in der Nacht. Es ist die schönste Jahreszeit, mit einer wiedererwachenden Vegetation, Gewittern und wundervollen Farben und einem warmen Meer. Allerdings sind viele Orte zu dieser Zeit nicht zugänglich. Die trockene Jahreszeit geht von November bis Juni mit Temperaturen zwischen 24° und 35° C. Der Senegal bietet das ganze Jahr über außerordentlich viel Sonne.

Tropenkrankheiten
Die Gelbfieberimpfung ist nicht mehr obligatorisch.
Die Malariavorsorge wird empfohlen, ist aber nicht mehr vorgeschrieben. Die Lodges, Hotels und Lager sind mit Moskitonetzen, Ventilatoren oder Klimaanlagen ausgestattet. Wenn Sie ein Insekten-Abwehrmittel zum Auftragen auf die Haut mitnehmen, ist das ein guter Schutz vor Insektenstichen. Falls Sie noch Unsicherheiten und Fragen haben, zögern Sie nicht vor der Abreise noch Ihren behandelnden Arzt oder ein Tropenzentrum zu kontaktieren. Sie werden dort gut beraten werden. Nehmen Sie auch eine kleine Reiseapotheke mit (Pflaster, Desinfektionsmittel, Durchfallmittel).

Währung
Der CFA Franc BCEAO (XOF) hat den festgelegten Umrechnungskurs von 1 € = 655,957 XOF 100 XOF = 0,15 €. Man kann ohne Probleme mit der Kreditkarte in Banken und an Bankautomaten Geld abheben. Viele Hotels und Touristen-Geschäfte akzeptieren ebenfalls die Kreditkarte als Zahlungsmittel.

Kleidung, Ausrüstungen und Traditionen
Sie benötigen gute Schuhe, leichte Leinen- oder Baumwollkleidung und warme Kleidung für den Abend. Zusätzlich ist es empfehlenswert, wegen der Gefahr von Insektenstichen besonders abends die Haut möglichst zu bedecken. Auch aus Respekt vor der mehrheitlich muslimischen örtlichen Bevölkerung tragen Sie bitte lange Kleidung, die Arme und Beine bedeckt. Beim Fotografieren ist es besser, vorher um Genehmigung zu fragen. Die Bevölkerung ist aber sehr offen und freundlich.

Zeitverschiebung im Vergleich zu Europa
1 Stunde weniger gegenüber mitteleuropäischer Winterzeit - 2 Stunden weniger bei Sommerzeit. Wenn es in Deutschland also z.B. 18 Uhr ist, ist es im Senegal 17 bzw. 16 Uhr.

Strom
220 Volt

Gastronomie
Im Senegal wird viel Fisch gegessen, darunter das Nationalgericht Thieb ou dien (sprich Chebudjen, in würziger Brühe gegarter Reis mit gebratenem Fisch und Gemüse). Daneben gibt es auch Gerichte mit Fleisch (z.B. Mafé, ein gulaschartiger Eintopf mit Rindfleisch, Gemüse, Erdnusssoße, dazu gibt es weißen Reis) oder Huhn (z.B. Yassa, pikant gewürztes Hähnchen in einer Zwiebelsoße mit Senf und Zitrone, dazu weißer Reis). Die Senegalesen essen gern scharf. In Dakar und den Touristenorten bekommen Sie auch europäische, meist französisch inspirierte Küche sowie Fast Food, z.B. mit Hackfleisch gefüllte Teigtaschen (Fataya) oder Chawarma (das libanesische Pendant zum Döner). Vegetarier haben es etwas schwerer. Sollten Sie vegetarische Kost vorziehen, zögern Sie nicht, Ihren Reiseleiter anzusprechen, damit er die Mahlzeiten entsprechend arrangieren kann.

Alkohol
In Touristen-Restaurants, Hotels und Diskotheken wird Alkohol, Bier, Wein und Spirituosen, ausgeschenkt. In einheimischen Restaurants und Imbissen gibt es oft nur Soft Drinks, Säfte und Wasser


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